Stadtportal Chemnitz

Chemnitz

Die kreisfreie Stadt Chemnitz, kurzzeitig in Karl-Marx-Stadt umbenannt, liegt im Westen Sachsens und ist mit 243.000 Einwohnern nach Leipzig und Dresden die drittgrößte Stadt des Freistaates. Ihren Namen hat sie vom gleichnamigen Fluss, der durch die Stadt hindurch fließt, dessen Name aus dem slawischen kommt und so viel wie „Steinbach“ bedeutet. Die Geschichte dieser Stadt reicht fast 900 Jahre zurück. Seit 1883 zählt Chemnitz als Großstadt und seit der Zeit der Industrialisierung als eine der wichtigsten Industriestädte Deutschlands.

Wie anfangs bereits erwähnt wurde die Stadt 1953, zu Ehren des Sozialisten, zeitweilig in „Karl-Marx-Stadt“ umbenannt.18 Jahre später wurde das Karl-Marx-Monument eingeweiht, ein 7,10 m hoher Bronzekopf des Philosophen, der auf einem 4,50 hohen Sockel thront und insgesamt 40 Tonnen auf die Waage bringt, womit es die größte Portraitbüste der Welt ist. Nach insgesamt 37 Jahren erhielt die Stadt durch einen Volksentscheid ihren alten Namen zurück, doch auch heute noch erinnert das Karl-Marx-Monument an den einflussreichsten Theoretiker des Sozialismus und Kommunismus und ist eines der beliebtesten Sehenswürdigkeiten von Chemnitz.

Eine weitere beliebte Sehenswürdigkeit ist der Rote Turm, das älteste Wahrzeichen der Stadt, das bereits Ende des 12. Jahrhunderts errichtet wurde. Mitte des 16. Jahrhunderts wurde ihm ein Backsteingeschoss aufgesetzt und mit roten Dachziegeln eingedeckt, daher sein Name.

Die Markuskirche jedoch hat, bis auf die Dächer, eine komplett rote Außenseite. Sie wurde 1895 mit typischen Merkmalen der norddeutschen Backsteingotik fertiggestellt. Mit ihren 84 m hohen doppelhelmigen Türmen kann man die Markuskirche schon von weitem sehen. Das Gebäude gilt als das Wahrzeichen des Sonnenberges, ein typisches Arbeiterwohngebiet der Gründerzeit, das durch den ständig anwachsenden Wohnungsbedarf während der Industrialisierung zustande kam. Ein Wiedererkennungsmerkmal des Viertels ist die dichte Karreebebauung.

Ein weiteres sehr ansehnliches Stadtteil ist der Kaßberg, ebenfalls aus der Gründerzeit, das den Ruf hat, mit seinen erhalten gebliebenen Bauten, von denen die meisten Elemente des Jugendstils und Historismus aufweisen, das kunsthistorisch repräsentativste zu sein. Rund 600 Gebäude, darunter Wohnhäuser, Schulen und Kirchen, sowie der Kaßberghang mit seinen spätmittelalterlichen Bierkellern und einige Brücken stehen unter Denkmalschutz.

Nicht nur bei Touristen, sondern auch bei den Einwohnern von Chemnitz ist die Burg Rabenstein ein begehrtes Ausflugziel. Sie wurde um 1170 in einer reizvoll gestalteten Landschaft gebaut und ist die kleinste mittelalterliche Burg in Sachsen. Außerdem beherbergt sie Wandmalereien aus dem 17. Jahrhundert. Doch auch ihr buntes Unterhaltungsprogramm lockt viele Besucher zur Burg.

Das Wasserschloss Klaffenbach zieht ebenfalls viele Besucher in ihren Bann. Im 16. Jahrhundert im Renaissance-Stil inmitten einer idyllischen Landschaft zwischen Klaffenbach und Neukirchen an der Würschnitz erbaut, wartet es nicht nur mit origineller Architektur und wunderschönem Umland auf. Das große Angebot an Gastlichkeit, Kunst, Kultur und Sport macht diesen Ort zu einem ebenso begehrten Ausflugziel wie die Burg Rabenstein.

Eine Sehenswürdigkeit der besonderen Art ist der Versteinerte Wald, der vor 290 Millionen Jahren durch Verkieselung bei einem Vulkanausbruch entstand und heute zu den bedeutendsten Kieselholzsammlungen der Welt gehört. Seit 1737 findet man bei Schachtungsarbeiten immer wieder verkieselte Hölzer mit unterschiedlichen Größen. Der Versteinerte Wald zählt zu den ältesten Naturdenkmalen. Ein Großteil der Stämme ist heute im Museum für Naturkunde im Tietz ausgestellt.

Vor dem Umzug befand sich das Museum am historischen Theaterplatz. Dieser ist von architektonisch bedeutsamen Gebäuden umrahmt, die sich völlig voneinander unterscheiden. Das König-Albert-Museum, das im Stil der deutschen Neorenaissance gebaut wurde, beherbergt heute die Kunstsammlungen Chemnitz, das Opernhaus, das trotz seinen neobarocken Formen mit modernster Ton- und Bühnentechnik ausgestattet ist, die Petrikirche im deutschen Frühgotik-Stil und das Hotel „Chemnitzer Hof“ im Stil des neuen Bauens errichtet, sind auf diesem Platz Nachbarn und geben ihm wegen ihrer unterschiedlichen Baustile ein unvergleichliches Auftreten.

Chemnitz den, 24.09.2016

Wetter:

Werbefläche:

Hallo Bayern GmbH Hochzeitsbonbons

Durchsuchen Sie
unsere Datenbank

(Mindestens 3 Zeichen)

Aktuelle News

  • Noch gibt es keine News.

Die am häufigsten
besuchten Infopages

Stadtportal Chemnitz - Ihr Branchenführer und Online-Branchenbuch
© 2000 - 2011 Deutsches-Stadtportal.de